Ein Salzwasserpool ist kein Meerwasserbecken. Mit rund 4 Gramm Salz pro Liter liegt der Salzgehalt bei nur etwa einem Zehntel des Meeres – vergleichbar mit der natürlichen Tränenflüssigkeit des Auges. Deshalb kann man beim Tauchen die Augen öffnen, ohne dass sie brennen oder sich röten.
Die Salzanlage – auch Salzelektrolyse oder Salzgenerator genannt – sitzt in der Leitung hinter der Filteranlage. Fließt Wasser durch ihre Elektrolysezelle, spaltet Niederspannung das gelöste Salz auf und erzeugt daraus frisches, freies Chlor. Es desinfiziert sofort, zerstört Keime und Algen – und verbindet sich anschließend wieder zu Salz. Ein geschlossener Kreislauf, bei dem sich das Salz praktisch nicht verbraucht.
Wer sein Wasser über den Winter im Becken lässt, spart sich im Frühjahr sogar die neue Salzfüllung fast komplett. Das erzeugte Chlor ist dabei unstabilisiert: Es wirkt unmittelbar, oxidiert schnell und vernichtet genau die Chloramine, die in klassischen Chlorpools für den stechenden Geruch verantwortlich sind.